Viele denken auf den ersten Blick nicht daran, aber das Laden eines Elektroautos erfordert eine erhebliche Menge an Strom. Deshalb ist die Belastbarkeit des häuslichen Stromnetzes ein entscheidender Faktor, bevor Sie eine EV-Ladestation installieren.
Notwendige Voruntersuchung:
Vor der Installation der Ladestation ist unbedingt eine Vor-Ort-Begehung durch einen Elektriker erforderlich. Dabei wird ermittelt, welche Last das Hausnetz verträgt, ob genügend freie Kapazität vorhanden ist und welcher Ladestationstyp installiert werden kann.
Anzahl der Phasen:
Die einfacheren Ladestationen mit 3,7 oder 7,4 kW arbeiten mit einem einphasigen System. Die leistungsstärkeren Typen mit 11 oder 22 kW erfordern bereits einen Dreiphasenanschluss, den nicht jeder Haushalt bereitstellen kann – in diesem Fall kann eine Modernisierung oder Erweiterung erforderlich sein.
Lastverteilung (load balancing):
Moderne Ladestationen können die Ladeleistung dynamisch danach regeln, wie viel Strom der Haushalt gerade verbraucht. So werden Überlastung, Auslösen der Sicherung oder Sicherungsprobleme vermieden.
Genehmigung:
Oberhalb einer bestimmten Leistung kann auch die Zustimmung des Netzbetreibers erforderlich sein. Es empfiehlt sich, dies vorab mit dem Installationsfachmann zu besprechen.

