Da immer mehr Elektroautos in Privathaushalten, Mehrfamilienhäusern und Unternehmen auftauchen, wird es immer wichtiger, dass das Laden der Autos das Stromnetz nicht überlastet. Dabei hilft die Lastverteilung, auch bekannt als dynamische Lastregelung.
Was bedeutet das genau?
Die Lastverteilung ist eine Funktion, die den gesamten Stromverbrauch eines Gebäudes überwacht und die Leistung der EV-Ladestation(en) entsprechend anpasst. Ziel ist es, dass das Laden die Belastbarkeit des Netzes oder der Hauptsicherung nicht überschreitet.
Wie funktioniert es?
Ein Sensor oder ein Energiemanagement-Modul überwacht, wie viel Energie der Haushalt oder das Gebäude gerade verbraucht (zum Beispiel, ob Backofen, Klimaanlage oder Waschmaschine laufen). Wenn wenig freie Kapazität verfügbar ist, reduziert die EV-Ladestation automatisch die Ladeleistung – zum Beispiel lädt sie statt mit 11 kW nur mit 3 kW. Wenn andere Verbraucher abgeschaltet werden, erhält die Ladestation wieder die höhere Leistung.
Warum ist das wichtig?
- Überlastung und Auslösen der Sicherung können vermieden werden
- Kein teurer Netzausbau nötig
- Mehrere EV-Ladestationen können parallel betrieben werden – zum Beispiel in einem Mehrfamilienhaus oder auf einem Firmenparkplatz
- Auch in Kombination mit Solaranlagen nutzbar
Welche Arten gibt es?
-
Statische Lastverteilung: reguliert basierend auf einem vorgegebenen Leistungslimit
Dynamische Lastregelung: reagiert basierend auf der Überwachung des Verbrauchs in Echtzeit

